Ein Trend, zwei Generationen: Camouflage

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Trends in der Mode sind für alle gedacht, egal ob jünger oder älter! Strickte Styling-Regeln für ein bestimmtes Alter geben wir nicht vor. Jeder darf sich so kleiden, wie er möchte. Es gibt aber feine Nuancen, durch die ein Look jünger oder reifer wirken kann. Top-Stylistin Bettina Schönfelder zeigt dir zusammen mit unserem Vater-Sohn-Duo Eduard (58) und Edi (26), wie das geht. Der Trend: Camouflage!

Vater und Sohn. Generation Babyboomer und Generation Y. Zwei unterschiedliche Typen. Zwei unterschiedliche Modestile. Können trotzdem beide den Trend Camouflage tragen?

Das wollten wir herausfinden und haben Eduard (58) und seinen Sohn Edi (26) zu einer Stilberatung mit Top-Stylistin Bettina Schönfelder eingeladen. Für Bettina ist klar: „Natürlich können Vater und Sohn den gleichen Trend tragen. Denn für jedes Alter gibt es das passende Styling.“


Edi, der Wirtschafts-Ingenieurwesen studiert, beschäftigt sich privat mit den Themen Mode und Lifestyle. Auf seinem Blog „Captain Thickbeard“ stellt er coole Looks vor, die Männern mit breiten Schultern und rundlichem Bauch gut stehen. Papa Eduard findet das super, auch wenn er selbst kein allzu großes Interesse an der Mode hat. Gut aussehen, möchte er in seiner Kleidung aber auch.

Modischer Dauerbrenner: Camouflage

An drei aktuellen Frühjahr/Sommer-Themen hat Bettina Eduard und Edi gezeigt, wie die beiden die jeweiligen Trends entsprechend für sich umsetzen können. Heute: der Trend Camouflage. Das Muster ist ein modischer Dauerbrenner und hat sich fast schon zu einem gewissen Basic etabliert.

Camouflage Plus Size

Für Vater Eduard ist Camouflage nicht neu. Er verbindet das Tarnmuster mit seiner Zeit bei der Bundeswehr. Und an diese Zeit erinnert er sich gerne zurück. Daher trägt Eduard das Muster heute immer noch gerne.

Der klassische Look


Stylistin Bettina erklärt: „Für Eduard habe ich eine stilsichere und klassische Kombination gewählt. Eine Camo-Jacke und dazu eine Jeans. Der Look funktioniert besonders gut mit einer Jeans in dunkler Waschung. Ein Stoffhemd in der Farbe Jeansblau rundet das Outfit harmonisch ab. Mit einem Hemd wird  der Look direkt etwas schicker, ideal für eine Gartenparty oder eine Geburtstagsfeier in lockerer Runde.“


Beim Kombinieren eines Camouflage-Kleidungsstückes kannst du dich an folgendem Tipp orientieren: Weniger ist hier mehr. Ein Camo-Teil pro Outfit ist ausreichend. Da der Print bereits sehr auffällig ist, solltest du weitere Kleidungsstücke betont zurückhaltend auswählen. Auf diese Weise stellst du sicher, dass der Camouflage-Print zum Hingucker deines Looks wird.

Der trendige Look

Auch für Student Edi hat Bettina einen Look kreiert. Sein Outfit ist relaxter, setzt auf dezente Farbtöne und ist modisch etwas mutiger.


„Edi trägt ein Hemd mit Camouflage-Print in verschiedenen Grautönen. Und darüber: eine Bomberjacke, die ebenfalls ein sehr leichtes, unauffälliges Camouflage Muster zeigt. Der Print der Bomberjacke ist sehr dezent und steht daher nicht im Konflikt mit dem Print des Hemdes. Die Farben von Jacke und Hemd sind nicht zu aufdringlich und passen harmonisch sehr gut zusammen. Lässig, sportlich wird das Outfit durch eine graue Jogpants-Bermuda und weiße Sneakers.“


Für den trendbewussten Edi eine super Wahl: „Ich kombiniere Camouflage gerne mit ruhigeren Teilen, denn das Tarnmuster soll das Highlight meines Outfits sein. Bei diesem Look passen aber auch Camouflage-Hemd und Camouflage-Jacke fabelhaft zusammen.“

Dir wäre das zu viel Tarnung? Als Alternative kannst du die Camouflage-Bomberjacke auch super zu schwarzen Jeans und einem weißen Oxford-Hemd oder einem weißen T-Shirt tragen. Klassisch, aber immer noch sehr cool.

Bettina hat für Eduard und Edi auch schon tolle Outfits zu den Modetrends Denim & Pastell sowie Botanical Prints kreiert. Neugierig? Dann schau‘ dir gerne unsere Magazin-Beitrage zu diesem Thema an.

Auf Edis Blog Captain Thickbeard findest du viele weitere Outfit Inspirationen.

*Babyboomer: erste Nachkriegsgeneration
*Generation Y: aufgewachsen in den Zügen des Internet-Booms und der Globalisierung