Einmal Marrakesch und zurück.... |
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Eine Frage wird mir von Freunden und Bekannten in den letzten Tagen öfters gestellt: "Und, wie war Marrakesch?" Meine Antwort formuliere ich dann gerne ganz trocken mit: "Es war kurz!" :-) Vollgestopft mit Eindrücken, Erfahrungen, Freude, Spaß, Adrenalin, wunderbaren Leuten und Arbeit ist es einfach unmöglich das gesamte Paket in meinem Kopf auf 3 Tage zu quetschen! Apropos Arbeit: Ich hatte noch nie so viel Spaß bei der Arbeit! |
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| Dabei war ich kurz vor dem Abflug am Frankfurter Flughafen noch der Meinung, mich nie wieder amüsieren zu können. Sagen wir es mal so: Ich halte das Flugzeug NICHT für das sicherste Transportmittel! So kullerten bei mir vorm Flug viele, viele Tränen. Und ohne meine Mitstreiterinnen, die mich wunderbar getröstet haben, hätte ich mich am Flughafen irgendwo versteckt und meinen Koffer allein „Urlaub machen“ lassen. |
Endlich im Hotel angekommen wurden wir mit dem köstlichsten Pfefferminztee der Welt, Rosen und Musik begrüßt. |
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| Im wahrsten Sinne des Wortes! Denn den folgenden Tag sollten wir nur mit Gehen verbringen: Laufstegtraining! Unerbittlich, immer wieder, aber mit viel Spaß und Kampfgeist. Insgesamt drei Choreographien mussten in meinem Kopf haften bleiben. |
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| Ingrid Martin-Zick wurde 1999 zur ersten "Miss Happy Size" gekürt. Inzwischen führt sie erfolgreich eine eigene PlusSize-Modelagentur und ist selbst als Model sehr gefragt. In Marrakesch trainierte sie die 10 Finalistinnen als Modelcoach und studierte mit ihnen innerhalb von einem Tag 15 Choreographien ein. |
Neben Laufstegtraining und Anprobe der Kollektion für die Modenschau war eines besonders wichtig an diesem Tag: Das Umstylen. Jede von uns durfte sich in die wissenden und kreativen Hände des L´Oréal-Teams von Andreas Ramp begeben und bekam einen frischen, neuen Kopf. Mein Bob erfuhr ein grandioses Facelifting mit einer wundervollen Haarfarbe und dem großartigsten Pony der Welt. |
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Marcella stand vor der Herausforderung, sich von ihren geliebten langen Haaren zu trennen und sie gegen eine Kurzhaarfrisur einzutauschen. Es bedurfte sehr viel Zeit, Gefühl und guter Worte bis sie sich entschloss, diesen Schritt zu wagen. Und es hat sich, meiner Meinung nach, wirklich gelohnt. Sieht sie nicht schick aus? | |
Am nächsten Tag war ein Bademoden-Fotoshooting am Hotelpool angesagt. Vor der Kamera zählt ja jedes Detail. Ganz wichtig ist da natürlich das Gesicht und so begaben sich meine müden Augen und ich wieder in die Hände der L´Oréal Styling-Profis. Mein dunkles Haar bearbeiteten sie so, dass es verspielt in alle Richtungen sprang. |
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| Es hat riesigen Spaß gemacht, auch die Verwandlungen der anderen Mädels zu sehen und bei ihren Fotoshootings zuzuschauen. Ich hätte mich dabei allerdings besser anziehen oder mit Sonnencreme schützen sollen, denn übrig geblieben sind nicht nur die fabelhaften Fotos, sondern auch ein hübscher Sonnenbrand. |
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Die Fahrt zum Palast, wo die Fashion-Show stattfinden sollte, brachte noch einmal viele Eindrücke, zumal wir von Marrakesch noch gar nicht viel gesehen hatten. Da der Bus nicht direkt vor den Palast fahren konnte, legten wir ca. 10 Minuten zu Fuß zurück. Plötzlich fühlte man die Stadt hautnah, konnte sie riechen und aus nächster Nähe betrachten. |
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| Die Ankunft am Palast war zunächst eher überraschend. Alle haben wir an einen großen Saal mit Laufsteg gedacht. Was wir dann vorfanden war ein großer Saal ohne Laufsteg. |
Wir bekamen eine Einführung für den Abend und dann ging es sofort los mit der Probe für die Modenschau. Diesmal unter den realen Bedingungen. | |
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Schuhe wurden anprobiert, das Make-Up aufgelegt und die Haare gemacht. |
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Die Bademode machte den Auftakt der Modenschau und gleich danach waren Anja, Marcella und ich mit urbaner Sommermode dran. | |
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Bis die Rosenblätter fielen ;-) Es war ein wunderschönes Bild, aber ein halsbrecherisches Unterfangen. Sie waren wahnsinnig rutschig. | |
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Hinter der Bühne fielen wir uns am Ende der Modenschau in die Arme und es kullerten wieder Tränen. Zum einen vor Glück, dass alles so wunderbar gelaufen ist und zum anderen, weil wir wussten, dass nun die große Entscheidung bevor stand. Zwei Kandidatinnen sollten nun von der Jury ausgewählt werden, die nicht mit nach Berlin zum Finale des Modelcontests fahren dürfen. | |
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In einer Reihe aufgestellt warteten wir auf das Urteil sowohl von Happy Size als auch von der Agentur Louisa Models. Jeder einzelne von uns bekam eine individuelle Beurteilung. |
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3 Tage Marrakesch endeten müde aber glücklich im Flugzeug zurück nach Frankfurt. | |